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2 Artikel aus April 2009

19.04.2009

Nessun Dorma .... die Symmetrix V-Max ist da

 

Showdown in der Storage Industrie

 

Mit der Ankündigung der neuen Symmetrix Generation V-Max, dem weltweit ersten Speichersystem für das vollumfänglich virtualisierte Rechenzentrum, revolutioniert EMC abermals die IT Industrie und leitet die neue Ära der Virtuellen Enterprise Storage Systeme ein.

 

Konzipiert für den

  • hyper-konsolidierten

  • hoch-automatisierten

  • komplett-virtualisierten

 

IT Betrieb, aber auch für die ökonomischen Realitäten der heutigen Zeit, bildet die Symmetrix V-Max, in einer mit dem Tochterunternehmen VMWare abgestimmten Virtualisierungsstrategie und in enger kooperativer Zusammenarbeit mit CISCO das Rückgrat des virtuellen Data Centers, das in der Lage ist, auf dynamische Business Anforderungen flexibel zu reagieren und eine 24 x forever Applikationsverfügbarkeit bei drastisch reduzierten IT Kosten zur Verfügung zu stellen.

  

Das System

   

Das neue Symmetrix System V-Max bietet schier unglaubliche Innovationen:

  • eine dreifach verbesserte Performance

  • die dreifach höhere nutzbare Kapazität von 3 TB

  • eine verdoppelte Konnektivität

  • die 24 x forever Applikationsverfügbarkeit

  • 20 % weniger Energie pro TB Kapazität

  • eine 20 fach schnellere Datenmobilität


 

 VirtualMatrix

 

um nur die wichtigsten Merkmale zu nennen. Dazu kommen bislang nicht verfügbare Funktionen um den IT Betrieb zu automatisieren, zu virtualisieren und um die IT Kosten zu reduzieren:

 

  • Auto-Provisioning und Virtual Provisioning für die schnelle "on-Demand" Bereitstellung

  • unterbrechungsfreie Applikations- und Datenmobilität für virtuelle Infrastrukturen

  • Policy basierendes Load Balancing und Pfad Failover für virtuelle Infrastrukturen

  • Asynchrone Daten Replizierung OHNE Datenverlust für mulit-site Business Continuity

  

Die Architektur

 

  

Vom System zu unterscheiden ist die radikal-revolutionäre V-Max Architektur, die in Zukunft:

  • zehntausende von Laufwerken (heute 2400)

  • hunderte TB an Cache

  • hunderttausende von Terabytes

  • hunderttausende von virtuellen Servern

  • zigtausend Millionen von IOPS

 

VIrtualMatrix1

 

 

in einer virtuellen Matrix und in einem "Federated System" über geographische Distanzen ermöglichen wird.

 

War bereits die bis dato und auch in Zukunft weiterhin verfügbare Symmetrix DMX4 in ihrer völlig neuartigen und patentierten Direct Matrix Architektur dem Wettbewerb weit entrückt,

so entschwindet ihm die Symmetrix V-Max mit ihrer revolutionären virtuellen Matrixarchitektur nun in ferne, unerreichbare Galaxien und das Kopfzerbrechen in den beiden Unternehmenszentralen des Wettbewerbs dürfte inzwischen in einen chronischen Verlauf gewechselt haben.

 

In diesem Zusammenhang ist vielleicht interessant: Mit 1,8 Mrd. Dollar investiert EMC über 12 % seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, das ist nicht nur eine Spitzenposition für alle Branchen, sondern mehr, als alle Wettbewerber vereint in F&E investieren.


Nähere Informationen zur Symmetrix V-Max finden Sie hier:

 

Overtake the Future with EMC Symmetrix V-Max mit allen Informationen einschließlich der Bewertungen der ersten Produktiv-Anwender, Analysten Reports und White Paper;

Weblog Chuck Hollis, Vice President EMC für eine globale strategische Einordung;

Weblog Barry A. Burke, Chief Strategy Officer für detaillierte fachliche Informationen aus dem Engineering;

Weblog Chad Sakad, Vice President EMC für detaillierte Informationen zur VMWare Integration.



 


 

05.04.2009

IT Erfolgsfaktor - Single Vendor Sourcing



IT-Industrialisierung als der Megatrend der kommenden Jahre bezeichnet die Übertragung bewährter industrieller Methoden und Prozesse auf die Informationstechnik, um auf diese Weise die IT Kosten drastisch zu senken und die Qualität der Serviceerbringung zu steigern. Ziel ist ein hoch standardisierter und hoch automatisierter IT Betrieb für eine kostengünstige Bereitstellung der Serviceprodukte in der geforderten Qualität.


IT Industrialisierung bedeutet unter anderem, dass die Fertigungstiefe der IT sinkt. Auf diesen Aspekt und die dadurch wachsende Bedeutung von Managed Services oder selektivem Outsourcing bin ich bereits im vorangegangenen Beitrag eingegangen.


IT Industrialisierung basiert auf einer weitestgehenden IT Standardisierung und der dadurch möglichen hohen Automatisierung der Service Erbringung. Davon handelt dieser Beitrag.



IT-Standardisierung1  



Der Zwang zur IT Standardisierung angesichts der nie ausreichend dimensionierten IT Budgets und der immer höheren Business Anforderungen ist unbestritten und deren Nutzen allerseits anerkannt.


Trotzdem hält sich, ähnlich dem berühmten gallischen Dorf in Armonica, in der wichtigsten und der am schnellsten waschsenden Domäne der IT, dem Bereich der Storage Infrastrukturen, hartnäckig der Glaube an die Notwendigkeit und den Nutzen an eine sog. Dual-Vendor Strategie, die ich prägnanter als Dual-Vendor Dilemma bezeichne.


Attraktiv erscheint eine solche Vorgehensweise vor allem aus zwei Gründen:

  • Reduzierung der Abhängigkeit von einem Speicherhersteller
  • Nutzung der Wettbewerbssituation bei der Beschaffung von Basissystemen



Unabhängig von der Frage, ob in dem heutigen ökonomischen Umfeld, das allgemein von einer Reduzierung der Fertigungstiefe und einer zunehmende Spezialisierung und damit einer komplexeren Wertschöpfungskette geprägt ist, eine "abhängigkeitsfreie Zone" überhaupt möglich oder gar wünschenswert ist und ob günstige Erstbeschaffungen nicht durch höhere Hochrüstpreise kompensiert werden (müssen), denn kein Lieferant kann auf Dauer von negativen Margen leben,


resultieren gravierende Nachteile aus einer Dual-Vendor Strategie und können die dramatischen Vorteile der Standardisierung des wichtigsten und des am schnellsten wachsenden Bereiches innerhalb  der IT Infrastruktur nicht für das Unternehmen genutzt werden:


  • Das Management von zwei völlig unterschiedlichen Architekturen mit unterschiedlichen Bedienoberflächen ist zeit-, personal- und ausbildungsaufwändig;


  • Datenmigrationen und Datenreplikationen zwischen den unterschiedlichen Plattformen sind immer problematisch, eine Storage Virtualisierung (a la IBM oder HDS) wird allgemein nicht als zukunftsorientierte Lösung gesehen;


  • der Funktionsumfang (zwischen dem Marktführer und einem oder mehreren "Followern") wird immer unterschiedlich sein und erfordert entweder eine Festlegung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner oder eben einen erhöhten Managementaufwand;


  • ein einheitliches Toolset für das Service Management ist nicht verfügbar, die Lösung liegt in einer aufwendigen ITSM Toolarchitektur oder eben wiederum in erhöhtem personellen Aufwand;


  • die Business Continuance und K-Fall-Fähigkeit verbessert sich dramatisch mit der kompromisslosen Festlegung auf eine einzige (die führende) Storage Infrastruktur;
  • mit einem drastisch einfacheren und verbesserten Event-, Incident- und Problemmanagement steigt die Qualität der Serviceerbringung und die Zufriedenheit der Kunden;


  • eine standardisierte Storage Infrastruktur unterstützt die dringend erforderliche Komplexitätsreduzierung und nutzt die Segnungen (höhere Verfügbarkeit, höhere Servicelevels, höhere Qualität, geringerer Personalaufwand) eines automatisierten RZ Betriebes.


Die Aufzählung lässt sich im Detail beliebig fortsetzen. Die Reduzierung der Anzahl unterschiedlicher Technologien erfüllt genau die oft zitierte Forderung "do more with less". Sie führt zu höherer Flexibilität und Agilität des Unternehmens und zu vereinfachten Geschäftsprozessen.

Aber auch das kaufmännische Argument harter Preisverhandlungen ist wenig überzeugend, wenn an deren Stelle Gesamtrahmenvereinbarungen treten, die alle denkbaren Leistungen des gewählten strategischen Partners umfassen um damit nicht nur das Preisniveau einer Basisinstallation, sondern die gesamte TCO (CAPEX und OPEX) deutlich senken.


Es ist ja auch aus methodischer Sicht wenig überzeugend, wenn eine "Standardisierung" bei zwei unterschiedlichen Architekturen enden soll, kurz bevor das überragende Ergebnis einer richtigen Standardisierung erreicht ist, ähnlich dem Marathonläufer, der seinen Olympiastadion Einlauf bei Kilometer 42 beendet und auf Medaille und Jubel als Lohn seiner Mühen überraschend verzichtet.


Betrachtet man dagegen die Fragestellung aus einer übergeordneten unternehmerischen Sicht, so ist das Ergebnis eindeutig. Die Bedeutung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit ausgewählten strategischen Partnern spielt eine immer größere Rolle bei allen unternehmerischen Prozessen. Alle führenden und bekannten Unternehmen dieser Welt reduzieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, ihre Zulieferkette gravierend - zugunsten von strategischen Innovationspartnerschaften - indem sie sich frühzeitig das Knowhow, die Ressourcen und die Kompetenzen ihrer strategischen Partner und die Synergie Effekte einer vertrauensvollen Zusammenarbeit auf allen Ebenen zu Nutze machen.


Ein Diskurs über eine Single/Dual-Vendor Strategie im Rahmen einer IT Standardisierung wäre allerdings unvollständig ohne eine Betrachtung dieses Themas aus einer anderen Perspektive. Der kommende Teil 2 dieses Beitrages handelt deshalb von den beiden Strategievarianten "best-of-class" versus "best-of-suit" und der absoluten Notwendigkeit zur Standardisierung der Storage Infrastruktur im Rahmen des zukünftigen virtualisierten Rechenzentrums.



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