1 Artikel aus Juni 2009
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1 Artikel aus Juni 2009
(ab sofort lautet die neue Produktbezeichnung IONIX for Service Management)
IT Automatisierung wird nach Aussage von Forrester und Gartner einer der wichtigsten Trends der kommenden Jahre werden.
Die Begründung dafür liegt auf der Hand, ich habe sie in einem meiner vorangegangenen Beiträge beschrieben, ganz allgemein geht es darum, der divergierenden Entwicklung von steigenden Business Anforderungen und reduzierter IT Budgets zu begegnen. Automatisierte Prozesse bewirken außerdem compliance-gerechte, audit-fähige, fehlerfreie und vor allem auch verbesserte Prozesse und im Ergebnis eine verbesserte Produktqualität.
Den Zusammenhang zwischen Prozessverbesserung und Kosten zeigt die nachfolgende anschauliche Grafik.
Einen interessanten Bezug zwischen Prozessverbesserung und Qualität stellen die Prozess "Gurus" Deming, Juran und Crosby in ihren TQM Principles dar:
"The quality of a product is largely determined by the quality oft the process that is used to develop and maintain it".
Und das Software Engineering Instiute (SEI) kommt zu folgenden, durch kontinuierliche Prozessverbesserungen über einen Zeitraum von 5 Jahren, erzielten dramatischen Ergebnissen:
Der Service Desk im Zentrum der IT Service Management Automatisierung
Nachdem sich ITIL nun als Best Practice Framework (obwohl es auch andere und auch effektivere Methoden für IT Service Management gibt) in den Unternehmen etabliert hat, sind die Voraussetzungen für den nächsten Schritt im Evolutionsprozess des IT Betriebes, die Automatisierung und Integration der definierten Service Management Prozesse, geschaffen, zur Reduzierung der laufenden Kosten und Erhöhung der Qualität und der Kundenzufriedenheit.
Im Zentrum des Interesses steht, auch nach einer Umfrage der EMA Enterprise Management Associates, der Service Desk, denn die heutige Art des Supports für die Endanwender wird den Anforderungen nicht mehr lange genügen. Der Service-Desk wird auf wesentlich ausgereiftere Abläufe zurückgreifen müssen, um die vielschichtigen Anforderungen der immer anspruchsvolleren Kunden und das ständig ansteigende Volumen zu unterstützen. Mehr als nur der Helpdesk der vergangenen Jahre stellt der Service Desk die erste Kontaktstelle, der "single point of contact" (SPOC) in einer Service Organisation dar.
Damit kommt ihm als der wichtigsten operative Schnittstelle zwischen den Kunden und der IT Organisation eine zentrale Bedeutung zu. Mit seiner Hilfe werden die Interessen der Kunden innerhalb der IT repräsentiert, im Ergebnis prägt seine Arbeit ganz wesentlich das Erscheinungsbild, die Servicequalität und das Image der IT Organisation im Unternehmen, er trägt aber auch substanziell zu einer Senkung der Kosten für IT Services bei.
Aber die Anforderungen an die Funktion Service Desk werden in Zukunft ständig weiter zunehmen. Denn mit der steigenden Abhängigkeit des Business von der IT stellen die Kunden weiter höhere Ansprüche. Der Service Desk wird in Zukunft
auf integrierte und hoch automatisierte Abläufe zurückgreifen können, um die immer anspruchsvolleren Business Anforderungen fehlerfrei, weil automatisiert, zu unterstützen;
die vom Service Desk gepflegten Wissensdatenbanken und integrierten Knowledge Management Systeme werden unschätzbare Quelle und Basis sein, um einen weitaus höheren Prozentsatz der Probleme ohne Eskalation und damit schneller bearbeiten zu können (First Call Resolution);
im zukünftig virtualisierten Data Center werden Technologien wie z.B. modellbasierte realtime Root Cause Analysen oder automatisierte Application-Discovery und Dependency-Mapping Lösungen (wird übrigens ebenfalls von EMC angeboten, aber dazu mehr in einem späteren Beitrag) unverzichtbar werden, um die Service Levels zu optimieren und Betriebskosten zu senken;
den Ausgangspunkt für Best-Practice-Initiativen bilden und mit nahezu allen ITIL Domänen hoch integriert sein.
Service Desk Automation mit infraEnterprise
In diesem Umfeld nun kommt der EMC Lösung INFRA eine ganz besondere Bedeutung zu. Obwohl beim Lesen eines Weblog keinesfalls die Anmutung eines Datenblattes aufkommen sollte, komme ich nicht umhin, einige wesentliche, wichtige und keinesfalls selbstverständliche Funktionen von INFRA als Mittelpunkt einer jeglichen ITIL Best Practice Initiative nachfolgend zu erwähnen:
Schlussfolgerungen
In der RZ Automatisierung liegt eines der größten Einsparpotentiale. Gartner ("through 2012, investments in automation technology will have the highest ROI") kommt in einem Report bereits in 2007 zu dieser Aussage.
Die neue Ausrichtung des Service Desk ist ein wichtiger Meilenstein, die IT innerhalb des Unternehmens in ihrer veränderten Rolle als Business Enabler wahrzunehmen.
Neben den bekannten "Business Treibern" Kostenreduzierung, Endkundenzufriedenheit, Qualitätsverbesserung wird auch die Notwendigkeit eines sowohl technisch aufwendigen als auch wirtschaftlich enorm teuren Upgrades des installierten Systems bekannter Hersteller einen Grund darstellen, zu INFRA zu wechseln und diese moderne Automatisationslösung in den Mittelpunkt eigener ITIL basierender Best Practice Initiativen zu stellen.
Und nicht zuletzt hat der integrierte Service Catalog und das integrierte Self-Service-Portal nebst der Web-basierten Architektur und dem dadurch möglichen Zugriff über beliebige Endgeräte eine herausragende Bedeutung für die laufende Transformation zum komplett virtualisierten Data Center und der Bildung von "private Clouds". Diese Entwicklung wird in einem folgenden Beitrag thematisiert werden im, gemeinsam zertifizierten, Zusammenspiel der Architekturen von VMWare/Cisco/EMC (VCE).
"Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen"
Hermann Hesse, aus: Das Glasperlenspiel
Dies ist der persönliche Weblog des Verfassers. Die formulierten Inhalte wurden von EMC im Vorfeld weder gelesen, noch geprüft, noch genehmigt. Sie stellen deshalb auch nicht notwendigerweise die Meinungen, Absichten, Pläne oder Strategien des Unternehmens EMC dar.
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