3 Artikel aus der Kategorie Value Delivery
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Unabhängig davon, ob man Cloud Computing bzw. dessen besonders aktuelle Ausprägung Private Cloud als zukünftige IT Architektur und wegweisendes IT Betriebsmodell oder aber als überstrapazierter Marketing Hype versteht - IT Organisationen suchen zunehmend nach neuen Wegen, um ihre größte und schwierigste Herausforderung zu bewältigen die darin besteht, durch massive IT Kosten Reduzierungen und durch einen Quantensprung in Flexibilität und Geschwindigkeit wettbewerbsfähig zu bleiben.
1. DEFINITIONEN
Cloud Computing wird auf höchst unterschiedliche Art und Weise und natürlich interessensabhängig definiert; eine übereinstimmende Taxonomie der Begriffe ist nicht in Sicht, was vor dem Hintergrund der Dynamik, die dieser neuen Architektur innewohnt, verständlich ist.
Die US-Bundesbehörde NIST (National Institute of Standards and Technology) hat mir ihren Definitionen des Cloud Computings, deren Charakteristika, Delivery Modelle, Delivery Architekturen und Verwendungsarten (Definitionen) nicht nur für mehr Klarheit gesorgt, sie entwickeln sich vielmehr zur de facto Standarddefinition, zumindest im Bereich der US-Bundesbehörden, die mit ihren riesigen angekündigten Investitionen in Cloud Architekturen einmal mehr eine Vorreiterrolle einnehmen.
Aber unabhängig von theoretische Diskussionen um eher semantisch interessante Fragen und Begrifflichkeiten wie Internal Clouds, Enterprise Clouds und vieler ähnlicher Begriffe, entscheidet letztendlich eine pragmatische Architektur-Roadmap und ein Cloud Maturity Modell über die entscheidenden Wettbewerbsvorteile, die Unternehmen aus und mit diesem neuen IT Paradigma erzielen können.
EMC/VMware sieht, wie im Übrigen auch Gartner (hier), Private Clouds als zukünftig vorherrschende IT Architektur und richten das komplette aktuelle und zukünftige Lösungsangebot, zusammen mit ihrem wichtigsten Kooperationspartner CISCO an diesem Architekturmodell aus.
Private Clouds bestehen, vereinfacht ausgedrückt, aus einem standardisierten, virtualisierten und automatisierten IT Environment (Desktop und Server), kompatibel mit den existierenden Anwendungen, das von der internen IT kontrolliert und betrieben wird und sowohl interne als auch externe IT Ressourcen nutzen kann (Cloud Federation).
Durch eine Private Cloud IT Architektur sind Unternehmen in der Lage, die Vorteile des Cloud Computings (z.B. Ressourcenauslastung, Provisionierung, Automatisierung, Flexibilität) zu nutzen ohne deren heute noch ohne Zweifel existierenden Risiken (z.B. Security, Compliance) tragen zu müssen. Andererseits haben Unternehmen die Wahlfreiheit zu entscheiden, welcher Teil der zu erbringenden Services von externen Cloud Providern bereitgestellt werden kann.
2. MARKTENTWICKLUNGEN
Obwohl deutsche Firmen Cloud Computing angeblich noch nebulös finden (IDC Umfrage 27.5.2009) und Skeptiker auf die weitgehend ungelösten Probleme im Bereich der Security, Performance, Verfügbarkeit, Governance und Compliance hinweisen nebst den natürlich noch gänzlich fehlenden Standards, so ist Cloud Computing doch ein unumkehrbarer Schritt zur Industrialisierung, Kommodisierung und Serviceorientierung der IT.
Und obgleich die massenhafte Implementierung und Nutzung in Form der anspruchsvollsten und kompliziertesten Variante Hybrid Cloud Computing, also die Integration mehrerer Clouds in eine IT Service Delivery Architektur, noch gut und gerne eine Dekade entfernt liegt, so entwickelt sich das Cloud Computing Modell doch rasend schnell von einer futuristischen Technologie zur bevorzugten IT Plattform, deren weitere Entwicklung durch ihren großen geschäftlichen und wirtschaftlichen Nutzen, durch unterschiedliche Marktkräfte und deren enormen Investitionen und durch eine Vielzahl von innovativen Entwicklungen getrieben wird.
Ein übergeordneter Gesichtspunkt ist die Unzufriedenheit der Unternehmen mit der heutigen IT. Einerseits müssen ca. 75 Prozent der IT Investitionen für den laufenden Unterhalt der bestehenden IT Landschaften aufgewendet werden, sodass nur der geringe Rest von ca. 25 Prozent für die dringend erforderlichen IT Innovationen zur Verfügung stehen. Andererseits müssen Unternehmen ihre IT Kapazitäten notgedrungen auf die Spitzenlast ausrichten, was in der Folge dazu führt, dass Schätzungen zufolge im Distributed Computing bis zu 85 Prozenz der Kapazitäten nicht ausgelastet sind und einen enormen Kostenblock darstellen.
Cloud Computing wird von verschiedenen Marktkräften im Wechselspiel entwickelt und vorangetrieben. IT Service Provider erkennen zunehmend im Public Cloud Delivery Modell eine Chance, durch massive Standardisierung, Automatisierung und Virtualisierung enorme Skaleneffekte zu realisieren um für kleinere- und mittlere Unternehmen zur bevorzugten Computing Plattform zu avancieren. IT Hersteller wiederum entwickeln ihre traditionellen Lösungen für die Zielgruppe der Public Cloud Provider, andererseits formen sie vermehrt ihre Lösungen in Service Angebote um, damit sie vom Wachstum des Cloud Service Marktes profitieren. Es entsteht in einem bemerkenswerten Wechselspiel ein hochinnovatives Umfeld, das die Entwicklung des Cloud Computings stark vorantreiben wird.
Die Ära der hoch verfügbaren Highend-Server neigt sich langsam dem Ende entgegen und Standard x86 "Commodity"-Server bilden das kostengünstige Backbone der zukünftigen Cloud Computing Architekturen. Diese Low-Cost-Server bieten eine ständig größere Prozessorleistung bei deutlich reduzierter Leistungsaufnahme und das Gesetz der Massenproduktion wird die Kluft zu RISC-basierenden Prozessoren ständig vergrößern. Damit verlieren auch die darauf basierenden UNIX Betriebssysteme an Relevanz. Die Zukunft gehört Hypervisor Systemen wie z.B. vSphere, basierend auf Windows oder SUSE Linux Systemumgebungen
3. WIRKUNGEN
Cloud Computing führt zur Entstehung von Mega Data Centern von enormer Größe und entsprechenden Skaleneffekten. Möglicherweise findet die Marktmacht der heutigen Handelskonzerne in Zukunft ihre IT Entsprechung in diesen Data Centern.
Kleine und mittlere Unternehmen werden zunehmend SaaS Lösungen dieser Public Cloud Anbieter (IT Service Provider, IT Hersteller, IT Unternehmen von Großkonzernen) nutzen um die eigene IT zu begrenzen, zu reduzieren und am Ende komplett zu ersetzen.
Große Unternehmen werden ihre IT in einem Stufenplan von Internal Clouds (voll-virtualisierte Rechenzentren) zu Private Clouds weiterentwickeln und zudem in der Lage sein, durch eigene (Public) Cloud Services neue externe Zielgruppen zu erschließen. Allerdings könnte sich durch das sich ständig vergrößernde Public Cloud Angebot eine Entwicklung des Frühstadiums der PC Ära wiederholen, in der IT Organisationen vorübergehend die Kontrolle über die dezentrale IT verloren durch Endkunden, die ihre eigene IT Anwendungen realisiert haben.
Der IT Markt insgesamt wird sich zu dem am weitesten in der Zukunft liegenden Hybrid Cloud oder Multi Cloud Architekturmodell entwickeln, da es durch die Nutzung unterschiedlicher interner und externer IT Services den höchsten denkbaren Nutzen bieten wird.
4. (EMC) WEGE ZUR ZIELARCHITEKTUR
Der Wandel zu Private Cloud Architekturen ist eine langfristige Zielsetzung und kontinuierliche Entwicklung. Diese Transformation sollte bereits heute auf Basis einer Roadmap begonnen werden, deren Umsetzung mit jedem zusätzlichen erreichten Meilenstein eine Erhöhung der Effizienz und der Flexibilität verursacht, begleitet von einer gesteigerten Kundenzufriedenheit.
EMC selbst arbeitet an einer 100 prozentigen, VMware-basierten Virtualisierung seiner internen IT und hat bis dato eine Standard Konsolidierungsratio von 40:1 erreicht mit einer Kostenersparnis von 55 Mio. USD durch Server- und Speicherkonsolidierung bei einer laufenden Energieeinsparung in Höhe von 64 %. Das Endziel ist eine vollautomatisierte Private Cloud Architektur mit weiteren geplanten Kostenersparnissen im Bereich der Hochverfügbarkeit von 9o %, der Desaster Recovery im Bereich von 70 % und der Infrastruktur Management Kosten im Bereich von 80 % bei einer Verkürzung der Provisionierungszeit um 95 %.
Basistechnologie einer Private Cloud Architektur bildet die Virtualisierung als logische Abstraktion aller physischen IT Ressourcen. Sie erlaubt deren Nutzung als dynamischem Pool, sodass dieser on-Demand allokiert werden kann. Wurden bislang in den Unternehmen lediglich Tier-3 und Tier-2 Anwendungen virtualisiert (Light Virtualization) und damit Piloterfahrungen gesammelt, so beginnen die Unternehmen nun verstärkt damit, ihre kritischen Tier-1 Anwendungen zu virtualisieren (Production Virtualization), wobei der Umsetzung einer Virtual First Policy eine Grundvoraussetzung bildet, um den erwarteten Nutzen in der Realität auch zu erzielen.
Die Erhöhung der Virtualisierungsrate führt notwendigerweise zu einer erhöhten Anforderung an die zugrunde liegende Speicherinfrastruktur, um die sich ständig erhöhende Anzahl von WMware (und anderen) Servern zu unterstützen. Erforderlich sind eine Scale-Out Speicherarchitektur, also eine lineare Erhöhung der Speicherleistung, die vollkommene Umsetzung des Poolingkonzeptes, das den Virtualisierungstechnologien zugrunde liegt und die vollständige Unterstützung der Automation durch Policies. Über V-Max als das bislang weltweit einzige Speichersystem, das für derartige virtualisierte Data Center entwickelt wurde habe ich in einem vorangegangenen Beitrag berichtet.
Backup bildet einen nicht zu unterschätzenden Engpass. Systeme aus der Zeit der physischen Server-Ära erfordern naturgemäß durch die begrenzte Bandbreite der Server eine komplette Neukonzeption und die signifikante Reduzierung des I/O Datenstromes ist der vermutlich einzige Weg um die Virtualisierungsratio weiter erhöhen zu können. Hier bietet EMC mit Avamar die marktführende Quell-Daten-Deduplizierungslösung an mit bis dato nahezu unglaublich erscheinenden Datenreduzierungen ganz besonders in VMware Umgebungen und natürlich nutzt VMware Avamar innerhalb ihrer eigenen IT als zentrale Backup Technologie.
Eine bedeutende Phase auf dem Weg zu Private Cloud Architekturen ist die völlige Neukonzeption der Business Continuity (BC) Architektur. Virtualisierung ermöglicht vollkommen neue Lösungen der BC, Komplexitätsreduzierung, Risikoreduzierung, Kostenreduzierung und ein verbessertes Management. EMC bietet hierfür das wohl umfangreichste und kompletteste Portfolio an unterschiedlichen Lösungen zur Reduzierung der Auswirkungen von geplanten und ungeplanten Downtimes und den unterschiedlichsten Desaster Szenarien an. Ein solches innovatives Beispiel (unter vielen) einer BC Lösung im Zusammenspiel mit CISCO Technologien wird in einem aktuellen CISCO Blog beschrieben. Nur am Rande sei bemerkt, dass eine verbesserte oder kostengünstigere BC Anreiz und Motivation bilden kann, um die Application Owner für die notwendige Virtual First Policy zu gewinnen.
Und schließlich erfordert die Transformation der IT Architektur eine Weiterentwicklung der IT Management Prozesse und deren Unterstützung durch neue IT Managementtools für die virtualisierte und schließlich hoch-automatisierte neue Private Cloud Umgebung. Zeitraubende Provisionierungsprozesse müssen mit Hilfe eines Self-Service Portals und eines Business Service Kataloges (mein Blogbeitrag hier) von Wochen auf Tage oder auch nur Stunden reduziert werden. Neue V2P Managementtools (EMC IONIX Produktfamilie), die eine logische Sicht auf die physikalische Welt ermöglichen (automatische Root-Cause-Analysen, Dependency-Mappings als Beispiele), müssen in die etablierte Management-Tool-Architektur integriert werden. Allerdings erfordert ein hoher Automatisierungsgrad auch eine vorhergehende Standardisierung der Hardwarebasis bis hin zu Single-Vendor-Strategien (mein Blogbeitrag hier).
Die Reise zu Private Clouds erfordern von den Mitarbeitern der IT Organisationen völlig neue Kenntnisse, denn mit der stufenweise Erhöhung der Virtualisierungsrate treten neue Herausforderungen zu Tage. Empfehlenswert ist deshalb die frühzeitige Einbindung der EMC Consultingorganisation, die reichhaltige Erfahrungen im Rahmen von aggressiven Virtualisierungsprojekten in Kundenorganisationen und frühen Private Cloud Projekten sammeln konnte und daher ein spezifisches Umsetzungsknow-how bieten kann.
5. FAZIT
Die Zukunftsarchitektur der IT bildet zweifellos das Cloud Computing Modell. Diese Transformation wird den IT Markt für alle Marktteilnehmer, ob Endbenutzer, IT Organisationen oder IT Anbieter, vollständig auf den Kopf stellen.
In absehbarer Zeit werden Milliarden von Menschen verteilt über den gesamten Erdball "wireless" im Netz verbunden sein und Cloud Architekturen werden die einzig denkbare Möglichkeit darstellen, diese Last effizient abzuwickeln.
Gleichzeitig bietet sie den Unternehmen durch "brutalst-mögliche" (um die Politsprache zu benutzen) Skaleneffekte enorme Reduzierungen ihrer IT Kosten, aber auch eine immense Erhöhung ihrer Agilität. Beides zusammen, Effizienzgewinne und Agilität sind die treibenden Kräfte für das neue IT Delivery Modell.
Die Marktführer VMware, CISCO und EMC werden durch ihre gemeinsame Partnerschaft und gebündelten Entwicklungskräfte (VCE Initiative) die Transformation der heutigen IT zu Private Cloud Architekturen unterstützen und ermöglichen.
Und wer auch nur die geringste Zweifel an der Transformation zum neuen Cloud Computing Paradigma hat, der gönne sich die hörenswerte ca. 30 minütige Ankündigung von Vivek Kundra vom 16.9.2009 zur amerikanischen Federal Cloud Strategie (hier).
6. AUS MEINEM IT-ZITATENSCHATZ
kurios …
"Ich glaube, es gibt einen weltweiten Bedarf an vielleicht fünf Computern" Thomas Watson, IBM Chef 1949 – 1956
"Es gibt keinen Grund, warum irgend jemand in der Zukunft einen Computer bei sich zu Hause haben sollte" Ken Olson, Gründer von DEC
"It´s complete gibberish ….. It´s insane …. When is this idiocy going to stop?" Larry Ellison, CEO Oracle; 2008 auf die Frage: What is the Cloud?
… aber auch beeindruckend
"If computers of the kind I have advocated become the computers oft the future, then computing may someday be organized as a public utitlity just as the telephone system is a public utility … The computer utility could become the basis for a new and important industry." Prof. John McCarthy, MIT Centennial in 1961.
Showdown in der Storage Industrie
Mit der Ankündigung der neuen Symmetrix Generation V-Max, dem weltweit ersten Speichersystem für das vollumfänglich virtualisierte Rechenzentrum, revolutioniert EMC abermals die IT Industrie und leitet die neue Ära der Virtuellen Enterprise Storage Systeme ein.
Konzipiert für den
hyper-konsolidierten
hoch-automatisierten
komplett-virtualisierten
IT Betrieb, aber auch für die ökonomischen Realitäten der heutigen Zeit, bildet die Symmetrix V-Max, in einer mit dem Tochterunternehmen VMWare abgestimmten Virtualisierungsstrategie und in enger kooperativer Zusammenarbeit mit CISCO das Rückgrat des virtuellen Data Centers, das in der Lage ist, auf dynamische Business Anforderungen flexibel zu reagieren und eine 24 x forever Applikationsverfügbarkeit bei drastisch reduzierten IT Kosten zur Verfügung zu stellen.
Das System
Das neue Symmetrix System V-Max bietet schier unglaubliche Innovationen:
eine dreifach verbesserte Performance
die dreifach höhere nutzbare Kapazität von 3 TB
eine verdoppelte Konnektivität
die 24 x forever Applikationsverfügbarkeit
20 % weniger Energie pro TB Kapazität
eine 95 % schnellere Datenzuweisung (Provisioning)
eine 20 fach schnellere Datenmobilität
um nur die wichtigsten Merkmale zu nennen. Dazu kommen bislang nicht verfügbare Funktionen um den IT Betrieb zu automatisieren, zu virtualisieren und um die IT Kosten zu reduzieren:
Auto-Provisioning und Virtual Provisioning für die schnelle "on-Demand" Bereitstellung
unterbrechungsfreie Applikations- und Datenmobilität für virtuelle Infrastrukturen
Policy basierendes Load Balancing und Pfad Failover für virtuelle Infrastrukturen
Asynchrone Daten Replizierung OHNE Datenverlust für mulit-site Business Continuity
Die Architektur
Vom System zu unterscheiden ist die radikal-revolutionäre V-Max Architektur, die in Zukunft:
ein voll-automatisiertes Storage Tiering (FAST - Fully Automated Storage Tiering)
hunderte von VMaxEngines (heute 8)
zehntausende von Laufwerken (heute 2400)
hunderte TB an Cache
hunderttausende von Terabytes
hunderttausende von virtuellen Servern
zigtausend Millionen von IOPS
in einer virtuellen Matrix und in einem "Federated System" über geographische Distanzen ermöglichen wird.
War bereits die bis dato und auch in Zukunft weiterhin verfügbare Symmetrix DMX4 in ihrer völlig neuartigen und patentierten Direct Matrix Architektur dem Wettbewerb weit entrückt,
so entschwindet ihm die Symmetrix V-Max mit ihrer revolutionären virtuellen Matrixarchitektur nun in ferne, unerreichbare Galaxien und das Kopfzerbrechen in den beiden Unternehmenszentralen des Wettbewerbs dürfte inzwischen in einen chronischen Verlauf gewechselt haben.
In diesem Zusammenhang ist vielleicht interessant: Mit 1,8 Mrd. Dollar investiert EMC über 12 % seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, das ist nicht nur eine Spitzenposition für alle Branchen, sondern mehr, als alle Wettbewerber vereint in F&E investieren.
Nähere Informationen zur Symmetrix V-Max finden Sie hier:
Overtake the Future with EMC Symmetrix V-Max mit allen Informationen einschließlich der Bewertungen der ersten Produktiv-Anwender, Analysten Reports und White Paper;
Weblog Chuck Hollis, Vice President EMC für eine globale strategische Einordung;
Weblog Barry A. Burke, Chief Strategy Officer für detaillierte fachliche Informationen aus dem Engineering;
Weblog Chad Sakad, Vice President EMC für detaillierte Informationen zur VMWare Integration.
Der Nutzen der IT liegt, in aller Regel und so auch die Lehre, nicht in einem direkten Wertbeitrag zum Business, sondern in den durch die IT ermöglichten Prozessverbesserungen - aber Regeln ohne Ausnahme existieren bekanntlich nicht. Enterprise Flash Drives von EMC sind in dieses Aussagengebilde nicht einzuordnen, sie ermöglichen einerseits sowohl ganz außergewöhnliche Prozessverbesserungen aber eben auch zusätzliche und direkt messbare IT Wertbeiträge durch nachweisliche und hohe Kostenreduzierungen für das Unternehmen.
Die folgende Abbildung ist schematisch dem Zertifikatskurs IT-Governance-Manager der Frankfurt School of Finance & Management entnommen und dient der Illustration dieser Doppelwirkung von EFDs.
Bei Enterprise Flash Drives handelt es sich um eine aufsehenerregende EMC Speicherinnovation, die über alle Branchen hinweg von führenden Unternehmen seit mittlerweile einem Jahr mit ganz außerordentlichem Nutzen eingesetzt wird.
EFDs verwenden anstelle von mechanischen und sich drehenden Laufwerken puren Halbleiterspeicher. Dadurch werden bis dahin nicht für denkbar gehaltene Prozessverbesserungen erzielt. Einige Praxisergebnisse seien beispielhaft genannt:
Ein oft genanntes Argument gegen den Einsatz dieser Technologie sind deren vermeintlich hohen Kosten. Dabei wird aber übersehen, dass der Mehrpreis von solchen, meist nur wenigen, EFDs leicht gegengerechnet werden kann durch die Optimierung der Speicherkonfiguration, eine meist geringere Anzahl von erforderlichen Laufwerken, Strom, Klima, Platzeinsparungen u.v.a.m. Diese Effekte wurden aber bereits ausreichend oft publiziert (hier z.B.).
Sattdessen möchte ich den Blick des geneigten Lesers auf eine selten angestellte Gesamtsystembetrachtung richten, die enorme Kosteneinsparungs-Potentiale eröffnet.
Bereits im Jahre 1987 konstatierten Wissenschaftler der Universität Berkeley die sich vergrößernde Kluft zwischen Rechengeschwindigkeit (laut dem Moorschen Gesetz verdoppelt sich die Rechenkapazität von Mikrochips exponentiell etwa alle 18 Monate) und Speicherzugriffsgeschwindigkeit, die sich nur langsam verringert (Reduktion um etwa ein Drittel in 10 Jahren). Damit wird die Lücke zwischen Prozessorgeschwindigkeit und Speichergeschwindigkeit immer größer.
Diese Zusammenhänge zeigt schematisch die folgende Darstellung:
Dieses Delta der nicht nutzbaren Gesamtsystemleistung stellt aus betriebswirtschaftlicher Sicht eine mit knappem IT Budget finanzierte, gleichwohl aber völlig brach liegende Investition dar, die keinerlei betrieblichen Nutzen erbringt - es sei denn, die Speichergeschwindigkeit kann durch den Einsatz von EMC Enterprise Flash Drives auf das Niveau der Rechnerleistung angehoben werden.
Auch dazu ein Praxisbeispiel zur Verdeutlichung des daraus erzielbaren Effektes:
Durch den Einsatz von EFDs entfiel in einem Kreditkartenunternehmen die Notwendigkeit, den Mainframe Rechner um weitere 1.000 MIPS hochzurüsten einschließlich der erforderlichen Software Upgrades.
In all diesen Fällen tritt die außergewöhnliche und häufig nicht betrachtete Situation auf, dass sich die Investition in diese Technologie vom Tag 1 an amortisiert und unter Umständen gigantische Kosteneinsparungen realisiert werden können - die am Anfang dieses Beitrages beschriebenen hohen Prozessvorteile werden praktisch kostenlos mitgeliefert. Wie beurteilen Sie den Nutzen dieser Technologie für Ihr Unternehmen? EFDs sind sowohl in EMC High-end als auch in EMC Midrange Speichersystemen verfügbar. Schicken Sie mir einfach eine kurze Email und ich veranlasse gerne eine genaue TCO Kalkulation für Ihre spezifische IT Umgebung.
"Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen"
Hermann Hesse, aus: Das Glasperlenspiel
Dies ist der persönliche Weblog des Verfassers. Die formulierten Inhalte wurden von EMC im Vorfeld weder gelesen, noch geprüft, noch genehmigt. Sie stellen deshalb auch nicht notwendigerweise die Meinungen, Absichten, Pläne oder Strategien des Unternehmens EMC dar.
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